Ziel ist es, Bushaltestellen landesweit qualitativ aufzuwerten und einheitliche Standards zu schaffen. Haltestellen werden dabei nicht nur als Zugangspunkt zum Öffentlichen Verkehr verstanden, sondern als sichtbares Aushängeschild moderner Mobilität.
Der Leitfaden definiert ein modulares und flexibel anpassbares System für Busknoten im Zuständigkeitsbereich des Landes. Gleichzeitig ist das Konzept so angelegt, dass es auch von Gemeinden und anderen Institutionen übernommen werden kann. Vorgesehen ist eine Kategorisierung der Haltestellen mit klar festgelegten Mindestausstattungen je Kategorie sowie Kriterien für darüber hinausgehende Ausstattungsmerkmale.
Ein zentrales Element ist die Entwicklung eines einheitlichen Basisdesigns mit Wiedererkennungswert, aufbauend auf der Marke Burgenland Mobilität. Neben Komfort und Gestaltung werden auch Verantwortlichkeiten für Errichtung, Betrieb, Erhaltung und Betreuung geregelt sowie Fragen der Finanzierung berücksichtigt.
Obwohl der Schwerpunkt auf Regionalbushaltestellen liegt, wird auch die hohe verkehrliche Bedeutung der Bahnhöfe im Burgenland betont. Deren Ausstattungsstandards sollen in Abstimmung mit den jeweils zuständigen Stellen festgelegt werden und sich an den definierten Qualitätskriterien orientieren.
Der Leitfaden versteht sich als ergänzende Empfehlung des Landes und ersetzt nicht die technische Beurteilung gemäß der aktuell gültigen Richtlinie RVS 02.03.11.
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