Dorner zu „Burgenland radelt“: Bereits nach drei Wochen Teilnehmerzahl vom Vorjahr übertroffen

 09. April 2021

Burgenland als Radland Nummer 1 etablieren

 

Seit 20. März läuft zum dritten Mal die Aktion „Burgenland radelt“ – und der bisherige Zulauf ist enorm. „Wir haben bereits nach drei Wochen die Teilnehmerzahl vom vergangenen Jahr übertroffen. Das zeigt, dass immer mehr Leute aufs Radeln abfahren und das Fahrrad bei den Burgenländerinnen und Burgenländern als Verkehrsmittel Jahr für Jahr an Beliebtheit gewinnt. Diese Entwicklung wollen wir mit einer Reihe an Maßnahmen weiter fördern und das Burgenland in den nächsten Jahren als Radland Nummer 1 etablieren“, so Verkehrslandesrat Heinrich Dorner. Insgesamt haben letztes Jahr 786 Personen an „Burgenland radelt“ teilgenommen, aktuell sind es schon 810 Radbegeisterte. Österreichweit liegt das Burgenland damit aktuell am dritten Platz hinter Vorarlberg und Tirol (Aktive im Verhältnis zur Einwohnerzahl). „Auch wenn wir damit schon besser liegen als letztes Jahr, bleibt unser ambitioniertes Ziel, heuer ganz vorne zu stehen. Mein Appell an die BurgenländerInnen: Machen Sie mit – denn Radfahren ist gesund, schont die Umwelt, Radfahren ist einfach cool“, so der Landesrat.  

„Burgenland radelt“ läuft bis 30. September 2021. „TeilnehmerInnen können sich unter https://burgenland.radelt.at registrieren und ihre geradelten Kilometer eintragen. Auch dieses Mal ist die Devise wieder ‚Jeder Kilometer zählt‘“, erläutert die Leiterin der Mobilitätszentrale, Christine Zopf-Renner. Wer mindestens 100 km zurückgelegt hat, kann einen von mehr als 50 Preisen gewinnen, als Hauptpreis winkt ein KTM Exzellent Fahrrad, daneben werden Gutscheine für Sportartikel und Sachpreise verlost. Nähere Infos unter https://burgenland.radelt.at/gewinnen. Als Veranstalter mitmachen können auch Gemeinden, Betriebe und Vereine. Die Kilometer der für sie startenden TeilnehmerInnen werden summiert, die radaktivsten Gemeinden, Betriebe oder Vereine im Herbst ausgezeichnet. Fragen dazu beantwortet die Mobilitätszentrale Burgenland, die Anmeldung erfolgt unter https://burgenland.radelt.at/veranstalter.

Speziell für Betriebe gibt es im Mai österreichweit wieder die Aktion „Burgenland radelt zur Arbeit“, und von Mai bis September können sich Betriebe unter oesterreich(at)radelt.at beim Bosch eJobrad Test bewerben. Jeden Monat bekommt dabei ein Betrieb oder eine Gemeindeverwaltung ein Set KTM E-Bikes mit Bosch Antrieb zur Verfügung. Ebenfalls österreichweit gibt es im Radel-Lotto von Mai bis September insgesamt 16 Fahrräder (auch E-Bikes) zu gewinnen. Die Gewinnspiele #anradeln von 20. März bis 20. April und #zielsprint im September locken mit zahlreichem Fahrradzubehör. Kilometer können auf der Website oder in der „Österreich radelt“ App eingetragen werden.

Im vorigen Jahr coronabedingt abgesagt, findet heuer erstmals die Aktion „Burgenland radelt zur Schule“ statt. Alle Klassen, die gemeinsam mindestens 1.000 Kilometer radeln, nehmen an der Verlosung des Klassenpreises teil: ein gemeinsamer Radausflug mit Picknick.

Land fördert Radbasisnetze in Gemeinden
Bis 2030 soll die Anzahl der mit dem Fahrrad zurückgelegten Wege verdoppelt werden, so die Zielsetzung im Masterplan Radfahren des Landes. Die Aktion „Burgenland radelt“ soll dabei Anreize schaffen, aufs Rad zu steigen. „Rund die Hälfte der Wege, die wir im Burgenland zurücklegen, sind kürzer als fünf Kilometer. Und ein Teil dieser Wege kann auch ohne Auto zurückgelegt werden. Radfahren soll nicht nur Freizeit- und Tourismusangebot sein, sondern klimaschonendes Alltagsverkehrsmittel“, wünscht sich der Landesrat. Dazu soll die Infrastruktur in den Gemeinden - Radwege, Abstellanlagen, Gehsteige und gute Beleuchtung - ausgebaut werden. Mit vielen Gemeinden wurden in den letzten Jahren gemeinsam Radbasisnetze konzipiert; bei deren Umsetzung unterstützt das Land die Gemeinden nun auch finanziell. Dorner: „Heuer werden in neun Gemeinden Projekte mit insgesamt rund zwei Millionen Euro umgesetzt“. Daneben wird auch weiterhin in die Erhaltung der touristischen Radwege investiert; heuer sind in sieben Gemeinden Projekte über rund 380.000 Euro geplant.