Dorner: Burgenland soll zum Radland Nummer 1 werden!

 16. März 2021

Startschuss für „Burgenland radelt“ - Ab 20. März heißt es wieder „Jeder Kilometer zählt“

Zum dritten Mal startet am 20.  März 2021 die Mitmachaktion „Burgenland radelt“. Ziel ist es, den BurgenländerInnen Lust aufs Radeln zu machen und die Fahrradnutzung im Alltag zu erhöhen. „Aus einer Befragung im Rahmen der Gesamtverkehrsstrategie, die wir gerade erarbeiten, geht klar hervor, dass das Thema Radfahren für die Bevölkerung immer wichtiger wird. Ganz oben auf der Wunschliste steht ein durchgängiges Radwegenetz für den Alltagsverkehr. Wir bauen deshalb derzeit das Radbasisnetz in allen Bezirken aus. Es geht uns neben dem gesundheitlichen Aspekt dabei auch um Nachhaltigkeit. Je mehr Menschen vom Auto aufs Rad umsteigen, desto mehr CO2 kann eingespart werden – ein wesentlicher Schritt zur Erreichung der Klimaziele“, erklärte heute, Dienstag, Verkehrslandesrat Heinrich Dorner. Ziel sei, so Dorner, das Burgenland mit einem Bündel an Maßnahmen „zum Radland Nummer 1 zu machen“.

Land fördert Radbasisnetze in Gemeinden
Bis 2030 soll die Anzahl der mit dem Fahrrad zurückgelegten Wege verdoppelt werden, so die Zielsetzung im Masterplan Radfahren des Landes. Die Aktion „Burgenland radelt“ soll  dabei Anreize schaffen, aufs Rad zu steigen. „Rund die Hälfte der Wege, die wir im Burgenland zurücklegen, sind kürzer als fünf Kilometer. Und ein Teil dieser Wege kann auch ohne Auto zurückgelegt werden. Radfahren soll nicht nur Freizeit- und Tourismusangebot sein, sondern klimaschonendes Alltagsverkehrsmittel“, wünscht sich Dorner. Dazu soll die Infrastruktur in den Gemeinden - Radwege, Abstellanlagen, Gehsteige und gute Beleuchtung - ausgebaut werden. Mit vielen Gemeinden wurden in den letzten Jahren gemeinsam Radbasisnetze konzipiert; bei deren Umsetzung unterstützt das Land die Gemeinden nun auch finanziell. Dorner: „Heuer werden in neun Gemeinden Projekte mit insgesamt rund zwei Millionen Euro umgesetzt“. Daneben wird auch weiterhin in die Erhaltung der touristischen Radwege investiert; heuer sind in sieben Gemeinden Projekte über rund 380.000 Euro geplant.

„Burgenland radelt“: jeder Kilometer zählt!
Die Aktion startet am 20. März und läuft bis 30. September 2021. TeilnehmerInnen können sich unter https://burgenland.radelt.at registrieren und ihre geradelten Kilometer eintragen. Wer mindestens 100 km zurückgelegt hat, kann einen von mehr als 50 Preisen gewinnen, als Hauptpreis winkt ein KTM Exzellent Fahrrad, daneben werden Gutscheine für Sportartikel und Sachpreise verlost. Nähere Infos unter https://burgenland.radelt.at/gewinnen. Als Veranstalter mitmachen können auch Gemeinden, Betriebe und Vereine. Die Kilometer der für sie startenden Teilnehmer werden summiert, die radaktivsten Gemeinden, Betriebe oder Vereine im Herbst ausgezeichnet. Fragen dazu beantwortet die Mobilitätszentrale Burgenland, die Anmeldung erfolgt unter https://burgenland.radelt.at/veranstalter. "Burgenland radelt" wird im Rahmen des Interreg AT-HU Projektes SMART Pannonia umgesetzt.

„Burgenland radelt zur Arbeit“
Speziell für Betriebe gibt es im Mai österreichweit wieder die Aktion „Burgenland radelt zur Arbeit“, und von Mai bis September können sich Betriebe unter oesterreich(at)radelt.at beim Bosch eJobrad Test bewerben. Jeden Monat bekommt dabei ein Betrieb oder eine Gemeindeverwaltung ein Set KTM E-Bikes mit Bosch Antrieb zur Verfügung.

Radel-Lotto: 16 Fahrräder zu gewinnen
Ebenfalls österreichweit gibt es im Radel-Lotto von Mai bis September insgesamt 16 Fahrräder (auch E-Bikes) zu gewinnen. Die Gewinnspiele #anradeln von 20. März bis 20. April und #zielsprint im September locken mit zahlreichem Fahrradzubehör. Kilometer können auf der Website oder in der „Österreich radelt“ App eingetragen werden.

Premiere für „Burgenland radelt zur Schule“
Im vorigen Jahr coronabedingt abgesagt, findet heuer erstmals die Aktion „Burgenland radelt zur Schule“ statt. Unter allen Schulklassen, die mindestens 1.000 Kilometer gemeinsam erradeln, wird ein Radausflug mit Picknick verlost.

E-Bike-Förderaktion läuft auch heuer wieder gut
Anschub soll dem Alltagsradeln unter anderem auch die erfolgreiche E-Bike-Förderaktion des Landes verleihen, die noch bis Ende März läuft. Das Land fördert jedes bei einem burgenländischen Händler gekaufte E-Bike mit bis zu 150 Euro. Wie die Zahlen zeigen, wird die Aktion wieder gut angenommen: Bis dato wurden 400 Anträge gestellt und 60.000 Euro ausbezahlt. Die Aktion läuft noch bis Ende März.

„Wir haben noch viele Aktivitäten und Projekte zum Thema Radfahren geplant“, erklärt Dorner. Unser Ziel ist ganz klar: Das Burgenland soll zum Radland Nummer 1 in Österreich werden“.