Low Carb Mobility

Projektbeschreibung

Ziel von Low Carb Mobility ist die Verbesserung der multimodalen Vernetzung der VerkehrsträgerInnen im Projektgebiet Burgenland-Westungarn, um klimafreundliche Mobilität für alle zu ermöglichen. Insbesondere sollen Maßnahmen und Strategien für den nachhaltigen und umweltschonenden Verkehr der Zukunft innerhalb bzw. zwischen der Projektregion ausgearbeitet und entwickelt werden.

Es wird eine grenzüberschreitende Elektromobilitätsstrategie erarbeitet. Diese Strategie wird das Ziel der multimodalen Vernetzung der VerkehrsträgerInnen in Burgenland und West-Ungarn unterstützen, konkrete Ziele (Horizont 2025-2030) definieren und Maßnahmenpakete zur Zielerreichung beinhalten.

Die Umbauvorhaben an den Bahnhöfen Wulkaprodersdorf und Fertőszentmiklós dienen als beispielgebende Projekte im öffentlichen Verkehr im Hinblick auf die Errichtung von multimodalen Knotenpunkten. Der Bahnhof Wulkaprodersdorf wird zu einem multimodalen Knoten für Bahn, Bus, E-Mobilität und Fahrradverkehr ausgebaut und dient so der verbesserten multimodalen Vernetzung der VerkehrsträgerInnen und fungiert als Pilotprojekt für weitere Bahnhöfe. Die Errichtung einer E-Tankstelle ermöglicht PendlerInnen aus der Region, ihre E-Autos zu laden, während sie mit Bahn oder Bus ihr Arbeitsziel erreichen. Die neuen Ladestationen für E-Fahrräder müssen gewisse Standards erfüllen und v.a. Diebstahl- und Vandalismussicher gestaltet werden. Die bestehende überdachte Fahrradabstellanlage wird erweitert, zusätzlich wird die Kapazität der Abstellflächen für PKW vergrößert. Eine verbesserte Verknüpfung von Bus und Bahn wird durch die neue Bushaltestelle sichergestellt.

Der Bahnhof Fertőszentmiklós wird zu einem grenzüberschreitenden intermodalen regionalen Verkehrsknotenpunkt für Bahn, Bus, Auto und Fahrrad entwickelt, der Umbau liefert - ebenso wie Wulkaprodersdorf - als Pilotprojekt Erkenntnisse für weitere Bahnhöfe in der Region. Durch die geplante geringfügige Infrastrukturentwicklung werden die Grundlagen für einen transnational beispielhaften intermodalen Verkehrsknotenpunkt geschaffen. Durchführung von geringfügigen Bauarbeiten zur Ausgestaltung des Verkehrsknotenpunktes am Bahnhof Fertőszentmiklós (Gleisabriss und Errichtung von Bahnsteigen an ihrer Stelle, geringfügige Anpassung von Bahnhofssicherungsanlagen, Fernmeldesystemen und des Oberleitungssystems; Montage von Wegweisern zur Schaffung der Verbindung mit den B+R bzw. P+R Anlagen). Damit sich immer mehr Leute in der Grenzregion für den umweltfreundlichen Bahnverkehr entscheiden, ist es unablässig, dass man für sie komfortable, sichere und leicht zugängliche intermodale Verkehrsknotenpunkte schafft.

Die Umbauvorhaben an den Bahnhöfen Wulkaprodersdorf und Fertőszentmiklós dienen als beispielgebende Projekte im öffentlichen Verkehr im Hinblick auf die Errichtung von multimodalen Knotenpunkten.

Weiters wird im Projekt an der Wissensgenerierung im Hinblick auf alternative Antriebe im öffentlichen Verkehr gearbeitet. Im Zuge von Studien werden die betriebliche Machbarkeit und ein Anforderungskatalog an die Energiewirtschaft erhoben, welche im grenzüberschreitenden ÖV praktisch umgesetzt werden.

Förderprogramm:

Interreg VA AT-HU; 85% EFRE-Förderungsanteil

Projektdauer:

01.04.2019 – 31.12.2021

ProjektpartnerInnen:

- RMB (Mobilitätszentrale Burgenland) – AT
- GYSEV/Raaberbahn - HU
- Raaberbahn AG - AT
- VOR - Verkehrsverbund Ostregion GmbH - AT
 

Strategische PartnerInnen:

Energie Burgenland AG (AT)
EVN AG (AT)
Schieneninfrastruktur-Dienstleistungsgesellschaft mbH (AT)
Land Burgenland (AT)
Land Niederösterreich, Abt. Gesamtverkehrsangelegenheiten (AT)
Fertővidéki Helyiérdekű Vasút Zártkörűen Működő Részvénytársaság (HU)
Forschung Burgenland GmbH (AT)
Burgenländische Energieagentur (AT)

Arbeitspakete:

AP P: Vorbereitung
AP M: Management
AP C: Kommunikation
AP I1: Multimodaler Knoten Wulkaprodersdorf
AP I2: Infrastrukturmaßnahmen am Bahnhof Fertőszentmiklós
AP T1: Grenzüberschreitende E-Mobilitätsstrategie
AP T2: Alternative Antriebe im ÖPNV

Website:

http://www.interreg-athu.eu

Ansprechperson

Lisa Liszt, Bakk.a phil.


News zum Projekt

Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner, Umweltlandesrätin Astrid Eisenkopf, Hana Dellemann, Generaldirektorin-Stellvertreterin der Raaberbahn und Landeshauptmann-Stellvertreter Johann Tschürtz

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