Klimafreundlich durch den Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel

 29. September 2021

Unter dem Motto „Mit dem Rad durch den Nationalpark – 30km Erlebnisse vor unserer Haustür“ luden am 25. September der Nationalpark und die Klima- und Energiemodellregion Neusiedler See – Seewinkel sowie die Mobilitätszentrale Burgenland zu einem informativen Ausflug für Radbegeisterte.

Der Neusiedler See gilt zu Recht als Paradies für Radler. Auf über 120 km umrundet der Neusiedler See Radweg den gesamten See, und führt so auf klimafreundliche Weise durch einen einzigartigen Naturraum. Einen besonderen Abschnitt stellt dabei der Nationalpark Neusiedler See / Seewinkel dar.  Auf seinen Wegen fand am Samstag, dem 25.9. „Mit dem Rad durch den Nationalpark – 30km Erlebnisse vor unserer Haustür“ statt. Die Klima- und Energiemodellregion Neusiedler See – Seewinkel, der Nationalpark Neusiedler See / Seewinkel sowie die Mobilitätszentrale Burgenland hatten eingeladen und rund 20 Teilnehmer aus der Region nutzten den wunderschönen Herbsttag für eine gemeinsame Tour.

Klimafreundlich unterwegs in Freizeit und Alltag

Um 10:00 eröffneten LRin Mag.a(FH) Daniela Winkler und die Podersdorfer Bürgermeisterin Michaela Wohlfahrt mit Grußworten die Veranstaltungen. Während Frau Wohlfahrt die Bedeutung des Radfahrens für den Tourismus in der Region betonte, verwies LRin Winkler in Ihrer Rede auf die Bedeutung des Radfahrens für den Klimaschutz und wies auf die zahlreichen Maßnahmen des Landes Burgenland hin, diese klimafreundliche Fortbewegungsart allen Altersklassen in der Freizeit und im Alltag schmackhaft zu machen. Schmackhaft war dann auch der anschließende Snack, bei dem sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur für die anstehende Tour stärken konnten, sondern auch die Gelegenheit nutzten, um mit LRin Winkler und Bürgermeisterin Wohlfahrt in Dialog zu treten.

Einzigartige Natur soweit das Auge reicht

Angeführt von Nationalparkdirektor DI Johannes Ehrenfeldner brach die Gruppe im Anschluss an die Begrüßung zur ersten Station des Tages, der Aussichtswarte in der Hölle, auf. Entgegen dem Namen des Illmitzer Ortsteils bot sich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern dort ein himmlischer Ausblick über den Neusiedler See und den Nationalpark bis weithin über das Burgenland hinaus. Was sich schon auf den ersten Kilometern des Weges abgezeichnet hatte, war hier nun auch aus der Vogelperspektive zu beobachten: Ein herrlicher Tag für einen Ausflug, den auch viele andere Radfahrerinnen und Radfahrer nutzten.

Nach ein paar weiteren sonnigen Kilometern erläuterte Direktor Ehrenfeldner in den Räumlichkeiten des Nationalparkzentrums die Aufgaben des Nationalparks und dessen ökologische Ausnahmestellung, die vor allem in der einzigartigen Artenvielfalt begründet liegt. Auch hier bot sich wieder die Gelegenheit Fragen rund um Zukunftsperspektiven, etwa was die Auswirkungen des Klimawandels auf die Region betrifft, zu erläutern.

Engagierte Menschen aus der Region

Am Nachmittag führte die Rundfahrt die Teilnehmenden über die Darscho-Lacke noch zum Badesee Apetlon, wo Klima- und Energiemodellregionmanager Robert Schitzhofer gemeinsam mit der örtlichen Seebar für mit Zutaten aus der Region hergestellte Limonadenspezialitäten und ein herzhaftes Gulasch gesorgt hatte. In diesem gemütlichen Rahmen wurde angeregt zu aktuellen Themen rund um Ökologie und Mobilität diskutiert, bis es schließlich an der Zeit war, wieder zum Ausgangspunkt in Podersdorf zurückzukehren. Hier erhielten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer als Dankeschön Goodie Bags mit allerlei für das Radfahren nützlichen Dingen, die die Mobilitätszentrale Burgenland im Rahmen des Projekts „Low Carb Mobility“ zur Verfügung stellte. Das Team der Mobilitätszentrale bedankt sich an dieser Stelle auch noch einmal bei allen Mitwirkenden und Mitgefahrenen für den gelungenen Tag. Aus den zahlreichen netten und interessanten Gesprächen konnten wir vielfältige Anregungen mitnehmen, um das Radfahren im Burgenland künftig noch besser gestalten zu können.

 

„Mit dem Rad durch den Nationalpark – 30km Erlebnisse vor unserer Haustür“ wurde unter Berücksichtigung der aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 im Rahmen des Interreg AT-HU Projektes Low Carb Mobility durchgeführt.

v.l.n.r.: DIin Christine Zopf-Renner (Mobilitätszentrale Burgenland), LRin Mag.a Daniela Winkler, DI Robert Schitzhofer (Manager KEM-Region Neusiedler See - Seewinkel), DI Johannes Ehrenfeldner (Direktor Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel), Bürgermeisterin Michaela Wohlfahrt