Elektromobilität - Klima aktiv

Elektromobilität-Förderung Klimaaktiv

klimaaktiv mobil Förderungen

Die E-Mobilitätsoffensive von BMNT und BMVIT in enger Zusammenarbeit mit der Fahrzeug- und Zweiradindustrie sowie dem Sportfachhandel fördert die Beschleunigung der Markteinführung der Elektromobilität in Österreich durch zahlreiche Förderangebote. E-Fahrzeuge aller Fahrzeugkategorien sowie E-Ladeinfrastruktur sollen primär im Rahmen der E-Mobilitätsoffensive unterstützt werden. Diese Förderungen sind direkt über die Kommunalkredit Public Consulting (KPC) zu beantragen.

Hier finden Sie eine detaillierte Übersicht über alle Förderungen.

Fahrzeuge zur Personen und Güterbeförderung

Gefördert wird die Anschaffung von neuen Fahrzeugen mit Elektro-, Brennstoffzellen- bzw. Plug-In-Hybrid Antrieb sowie Range Extender zur Personenbeförderung (Klasse M1) bzw. zur Güterbeförderung (Klasse N1 und ≤ 2,0 Tonnen höchstzulässiges Gesamtgewicht).

Die vollelektrische Reichweite des PKW muss mindestens 50 km betragen. Der Brutto-Listenpreis (Basismodell ohne Sonderausstattung) des PKW darf 60.000 Euro nicht überschreiten. Bitte beachten Sie: eine Förderung von Fahrzeugen mit Elektroantrieb bzw. Plug-In-Hybrid Antrieb sowie Range Extender ist nur bei der ausschließlichen Verwendung von Strom aus erneuerbaren Energieträgern möglich.

Die Förderung beträgt max. 3.000 EUR für E-PKW mit reinem Elektroantrieb (BEV) und Brennstoffzelle (FCEV) bzw. 1.250 EUR pro Fahrzeug für Plug-In Hybrid (PHEV) und Range Extender (REX, REEV). PHEV, REX, REEV mit Dieselantrieb sind nicht förderfähig. 
Dazu kommt noch der Anteil der Automobilimporteure. Dieser wird vom Netto-Listenpreis ergänzend zu den üblich gewährten Rabatten in Abzug gebracht (2.000 EUR für E-PKW bzw. 1.250 EUR für Plug-In Hybrid und Range Extender). 

Weitere Informationen zur Förderungsaktion E-Mobilität für Betriebe, Gemeinden, Privatpersonen .

Elektro-Zweiräder, Elektro-Fahrräder und (E-)Transporträder

Gefördert wird

  • die Anschaffung von neuen Elektro-Zweirädern der Klassen L1e und L3e (E-Mopeds und E-Motorräder) (max. 450 EUR / 700 EUR)
  • die Anschaffung von neuen Elektro-Fahrrädern ab Kauf einer Anzahl von 5 Stück (je max. 200 EUR) - Achtung: nicht für Privatpersonen
  • die Anschaffung von neuen Transportfahrrädern mit einem Ladegewicht > 80 kg mit und ohne Elektroantrieb (max. 600 EUR).

Dazu kommt noch der Anteil der Zweiradimporteure. Dieser wird vom Netto-Listenpreis ergänzend zu den in der Praxis üblichen gewährten Rabatten in Abzug gebracht und beträgt bei L1e 350 EUR, bei L3e 500 EUR, bei Elektro Fahrrädern 150 EUR pro Fahrrad und bei (E-)Transporträdern 250 EUR.

Förderleitfaden

Elektro-Nutzfahrzeuge und Elektro-Leichtfahrzeuge für Betriebe, Gemeinden, Vereine

Gefördert wird die Anschaffung von neuen Fahrzeugen mit Elektroantrieb. Dazu gehören:

  • E-Leichtfahrzeuge (Klassen L2e, L5e, L6e und L7e)
  • E-Kleinbusse (Klasse M1 und zugelassen für 7+1 Personen > 2,0 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht)
  • E-Kleinbusse (Klasse M2)
  • Leichte E-Nutzfahrzeuge (Klasse N1 mit mehr als 2,0 Tonnen und kleiner gleich 3,5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht).

Förderhöhen zwischen 1.250 EUR und 22.000 EUR (E-Kleinbusse). Weitere Informationen: Förderleitfaden

E-Flotten und E-Logistik für Betriebe, Gemeinden, Vereine

Gefördert wird

  • die Anschaffung von Fahrzeugen mit Elektroantrieb für große Flotten (z.B. Klasse M1, N1), E-Busse (M3), E-Nutzfahrzeuge (Klasse N2 und N3)
  • die Anschaffung von E-Sonderfahrzeugen wie beispielsweise E-Stapler, E-Baumaschinen und E-Traktoren.
  • die Errichtung von DC Schnellladestationen in Kombination mit dem Ankauf von E-Nutzfahrzeugen (Fahrzeugklasse N2 und N3) bzw. E-Bussen, an denen ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energieträgernals Antriebsenergie erhältlich ist.

Die Höhe der Pauschalförderung liegt zwischen 22.000 EUR (E-Nutzfahrzeuge Klasse N2) und 130.000 EUR (Bus bzw. Bus-Zug der Klasse M3 mit mehr 120 zugelassenen Personen inkl. Fahrer).

Weitere Informationen: Förderleitfaden

E-Ladeinfrastruktur für Betriebe, Gemeinden, Vereine

Gefördert wird die Errichtung von E-Ladestellen (Standsäule bzw. Wallbox), an denen ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energieträgern als Antriebsenergie für Elektrofahrzeuge erhältlich ist. Jeder geförderte Ladepunkt muss einzeln abgesichert sein.

Die Ladestelle muss öffentlich zugänglich sein und einen nicht diskriminierenden Zugang haben. D.h. die Ladestelle muss an Werktagen während mind. 8 Stunden für die Öffentlichkeit zugänglich sein und das Bezahlen für Nutzung und Strombezug muss ohne Vertrag mit dem Ladestellenbetreiber möglich sein.

Die Berechnung der Förderung erfolgt in Form einer Pauschale pro Ladestelle in Abhängigkeit der technischen Ausgestaltung. Förderhöhe zwischen 300 EUR (Wallbox bis 3,7 kW) und 15.000 EUR (Schnellladen ab 43 kW).

Weitere Informationen: Förderleitfaden